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NEWS:
Nach einer ausführlichen Stellungnahme des Berliner Staatssekretärs für Mobilität und Verkehr, Herrn Arne Herz, steht fest, dass Ende 2026 die Bauarbeiten für die neue Gertraudenbrücke beginnen werden. Das gesamte Gebiet um Spitteleck und Wallstraße ist davon betroffen. Die Maßnahmen werden voraussichtlich bis mindestens 2029 andauern. Ein Kompromiss für den Erhalt des Tiny Forest Gertraudenhains am bisherigen Standort konnte leider nicht erzielt werden.
Gleichzeitig gibt es eine positive Perspektive: Als neuer Standort wurde von verschiedenen Seiten, auch aus dem Bezirksamt, die versiegelte Fläche vor der Leipziger Straße 54 vorgeschlagen. Also die versieglte Freifläche vor dem WBM-Gebäude. Die Anlage eines Tiny Forest an diesem neuen Ort wäre nicht nur städtebaulich folgerichtig, sondern würde auch einen klaren Mehrwert schaffen. Der Tiny Forest könnte dort dauerhaft zu einer lebendigen Einladung für Nachbarinnen und Nachbarn, Besucherinnen des Museums der Dinge und Passantinnen werden. Darüber hinaus würde er Natur und Klima stärken sowie Austausch, Begegnung und gemeinsames Erleben ermöglichen – Aspekte, die dieser dicht bebaute Abschnitt der Leipziger Straße dringend benötigt.
Das Gertraudenhain-Mitmach-Team wartet auf die dringende Genehmigung des Bezirksamts Mitte, um den Umzug nachhaltig und ökologisch vorbereiten zu können.
Bei Fragen oder für jeder Form der Unterstützung könnt ihr euch unter info@gertraudenhain.de melden!
Seit April 2024 wachsen auf einer Fläche von 150 m² über 450 Baum- und Strauchsetzlinge erfolgreich heran. Das urbane Wiederaufforstungskonzept „Tiny Forest“ dient Christof Zwiener als Grundlage für sein Projekt Gertraudenhain, das er im Rahmen von KISR – Kunst im Stadtraum an der Leipziger Straße ins Leben gerufen hat.
Eingeladen sind alle, die sich für Kunst im Stadtraum und eine lebenswerte Innenstadt mit mehr Biodiversität interessieren – sowie diejenigen, die sich vielleicht zukünftig im Gemeinschaftsprojekt Gertraudenhain engagieren möchten.
KISR – Kunst im Stadtraum an der Leipziger Straße ist ein Programm zur Förderung temporärer Kunst im öffentlichen Raum des Fachbereichs Kunst, Kultur und Geschichte. Es ist Teil von Pop-up-Mitte des Bezirksamts Mitte von Berlin und wird finanziert durch das Bundesprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen sowie auf Empfehlung des Beratungsausschusses Kunst (BAK) aus gesamtstädtischen Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Weitere Informationen zu KISR Leipziger Straße und zum Gertraudenhain finden Sie auf den Internetseiten www.gertraudenhain.de und www.kunst-im-stadtraum.berlin/de/kisr/leipziger-strasse.